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Stadt Oppenau
 
 
 
Donnerstag, 09. März 2017 - Nach fast auf den Tag genau 97 Jahren fand die Gedenktafel...
 Oppenau ( Hu). An dem Findling, dem großen Sandstein auf dem Vorplatz des Oppenauer Feuerwehrhauses erinnert die aus galvanischer Bronce gegossene Tafel fortan an die Gefallenen. Bis vor 2 Jahren war sie im Eingangsbereich am Oppenauer Rathaus installiert. Dort musste sie wegen der Renovierungsarbeiten weichen. Aufmerksamer Beobachter dabei war Friedrich Doll, Altersobmann der Oppenauer Wehr.
In einer Ausschusssitzung unterbreitete er den Vorschlag, der Tafel dauerhaft Platz zu verschaffen. Im Ehrenkommandanten Walter Hoferer fand er einen aktiven Mitstreiter, der sich im Archiv der Stadt Oppenau zu schaffen machte und die Ursprungsdokumente zur Beschaffung der Gedenktafel aus dem Jahre 1919 herausfischte. Friedrich Doll präparierte das Kunstwerk Tafel handwerklich passend für die dauerhafte Befestigung auf dem Sandstein.
 
Die Tafel ehrt die im Krieg von 1914 – 1918 gefallenen Kameraden der Oppenauer Wehr: Xaver Fischer (Schlossermeister), Ludwig Huber (Kistenmacher),  Joseph Geiger (Küfermeister), Georg Streck (Schreinermeister), Karl Hauser (Zimmermeister), Josef Ronecker (Schneidermeister), Emil Schreiner (Kübler), Mathias Wild (Rußbrenner), Otto Peter (Gastwirt), Joseph Huber (Kübler), Franz Börsig (Kübler). In der Kopfzeile der Tafel sind mit Helm, Beil und Lorbeerkranz die Embleme der Freiwilligen Feuerwehr eingegossen.
 
In handgeschriebenen Pergamenten aus dem Rathausarchiv ist die Entstehungsgeschichte der Tafel fein säuberlich festgehalten.
Enthüllt wurde sie am Oppenauer Rathaus in einer Feier am 30. November 1919. Zuvor hatte die Freiwillige Feuerwehr Oppenau die Bürgerschaft der Stadt Oppenau um Geldspenden gebeten. Der Wortlaut des Schreibens vom August 1919 lautet:   “… da diese Sachen, wie andere, zur Zeit sehr hoch im Preis sind und wir aus eigenen Vereinsmitteln einen Kostenaufwand nach dem vorliegenden Gutachten der Lieferanten dem Betrag von M. 700.- nur zu diesem ehrenvollen Zweck nicht bestreiten können, richten wir hiermit an unsere geehrte Bürgerschaft, deren Hab und Gut unseren unvergesslichen Gefallenen jederzeit freiwillig und unter Einsetzung ihrer Gesundheit und eigenen Lebens, im Dienste der Nächstenliebe bei Wasser und Feuergefahr zu schützen bemüht waren, die herzliche Bitte unser Vorhaben durch eine milde Geldspende gütigst unterstützen zu wollen und bitten sich in angefügter Liste einzuschreiben.“
 


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